Rundbrief Nr. 238 – Im April 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

Im vorletzten Sonett des Zyklus‘ „Requiem für ein Kind“ (Anhang) unternimmt Stefan Andres den poetischen Versuch, den Tod zu überwinden und Auferstehung zu feiern.

Das Sonett verdient in seiner Verschmelzung von Immanenz und Transzendenz am Osterfest gelesen zu werden.

Der Weg zum Grab (Anhang) wird dem trauernden Vater zum Pilgergang. Dessen eingedenk steht man nicht ohne Rührung am Grab kleinen Mechthild.

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen und mit den besten Wünschen zum Oster-Fest

Ihr

Wolfgang Keil

Anhang

Rundbrief Nr. 233 – Im Dezember 2025

Anhang

Rundbrief Nr. 232 – Einladung Geselliger Abend

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

Im Auftrag des Präsidenten der StAG, Dr. Ralf Hansjosten, sende ich Ihnen im Anhang den Flyer mit Informationen zur Einladung für unseren diesjährigen Geselligen Abend (musikalische Begleitung und Weinprobe) mit der politisch reizvollen Komödie, die in einem römisch-trierischen Haus um 400 nach Christus spielt und diesen gegen Zeus ausspielt. Der Eintritt ist frei –  eine Anmeldung wird erbeten.

Ich wünsche eine angenehme Unterhaltung und sende freundliche Grüße

Ihr Wolfgang Keil

Anhang

Rundbrief Nr. 231 – Im November 2025

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,

die im Heft Nr. 5 der Schriftenreihe „Schweich daheim  –  Schwäch dahäm“ von Petra Pauli verfasste „Buchvorstellung“ des Romans „Die Schuld der anderen“ von Gila Lustiger verdient ausdrückliche Erwähnung, weil Petra Pauli zusammen mit einem Porträt eine gefällige Präsentation einiger gewichtiger Werke der Stefan-Andres-Preisträgerin Gila Lustiger gelingt. Der notwendiger Weise sehr komprimierte Text der Verleihungs-Urkunde (Anhang) wird unterfüttert durch die hilfreiche Entfaltung der inhaltlichen Komplexität von Lustigers ausgesprochen informativem Gesellschaftsroman „Die Schuld der anderen“. (Berlin 2015).

Petra Pauli legt in ihrem Beitrag eine anregende Form der Rezeption vor. Besonders verdienstvoll daran ist die behutsame Einordnung des Lustiger-Romans „Die Schuld der anderen“ in das geistige Umfeld von Bertolt Brecht und Karl Marx. „Sorgt doch, dass ihr die Welt verlassend nicht nur gut wart(d), sondern verlasst eine gute Welt“ („Die heilige Johanna der Schlachthöfe“, 1929/30.)

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr

Wolfgang Keil

Anhang

Rundbrief Nr. 230 – Im Oktober 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,                                         

liebe Leserinnen und Leser,

die Bereitschaft zur kritischen Prüfung überkommener Urteile ist eine immanent geforderte Grundhaltung der Andres-Anekdote um Tiberius und der Krechelromane „Sehr geehrte Frau Ministerin“ und „Landgericht“.

Andres‘ Anekdote um Kaiser Tiberius erscheint in sehr ähnlicher Form in Krechels Roman „Sehr  geehrte  Frau Ministerin“, in dem es wie bei Andres und in ihrem  Roman „Landgericht“ um die Unzuverlässigkeit scheinbar verbürgter Weltentwürfe geht, die in ihrer platten Vereinfachung ohne die angemessene Berücksichtigung der Fakten auskommen. Über die jeweilige thematisch begründete Differenz parteiischer Zuschreibungen legt sich die Differenz von Objektivität und Subjektivität, von Fakt und Fiktion. In den beiden genannten Romanen von Ursula Krechel dominiert eine Skepsis, die über die Differenz von Fakt und „Fake“ (der persönlichen Vorstellungen, aber auch der wissenschaftlich verbürgten Tatsachenbehauptungen (in „Bibliotheken, Archiven, Biographien, Schriftrollen“) hinausreicht. Auch den sog. Quellen gegenüber ist daher Skepsis angebracht (Anhang).

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr

Wolfgang Keil