Rundbriefe ab Mai 2017

Rundbrief Nr. 124 – Im September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

 

Im Anhang finden Sie die Einladung der StAG zu einem Vortrag des Andres-Forschers Manfred Mossmann

mit dem Thema

Süße Oliven in Salzwasser. Der unbekannte Stefan Andres“.

 

Im Namen der Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Wolfgang Keil

 

Anhang: Einladung

 

Rundbrief Nr. 123 – Im August 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

Gila Lustiger, Empfängerin des diesjährigen Stefan-Andres-Preises der Stadt Schweich, ergänzt die Berichte ihres Essays „Erschütterung. Über den Terror“ (2016) durch die Schilderung unorthodoxer Lösungsversuche anekdotischen Charakters. Die erzeugten Pointen markieren den ergebnisoffenen Gang weiteren Wägens über den Rand der literarischen Versuchs-Anlage „Essay“ hinaus.

Für diese Art von Kunstprosa formuliert Alfred Polgar in seinem „Handbuch für Kritiker“: „Der Zuschuss an Überlebenswahrheit ist es, der Dichtung vom Bericht unterscheidet.“

Dass der Appell Gila Lustigers dem von Stefan Andres ähnelt, soll im 2. Teil des Schlusswortes der Verleihungsfeier veranschaulicht werden (s. Anhang).

 

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Keil

 

Anhang: Zum Einrenken einer aus den Fugen geratenen Welt bei Gila Lustiger und Stefan Andres (Teil 2)

 

Rundbrief 122 – Im Juli 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

 

Die diesjährige Verleihung des Stefan-Andres-Preises der Stadt Schweich an die in Frankfurt geborene und als freie Schriftstellerin in Paris lebende Autorin Gila Lustiger lässt sich überzeugend mit der Verwandtschaft ihres Werkes mit dem von Stefan Andres begründen: Beider Schaffen ist Ausdruck eines dezidiert humanistischen Denkens und Schreibens.

Da sich nun aber die Preisvergabe ausdrücklich auf Gila Lustigers Roman „Die Schuld der anderen“ (2015) und ihren Essay „Erschütterung. Über den Terror“ (2016) gründet, soll diese komplementäre Roman-Essay-Verbindung in ihrem Verhältnis zu Stefan Andres‘ Werk im Schlusswort der Verleihungsfeier in den Blick gerückt werden.

Dabei werden große Ähnlichkeiten sichtbar, und zwar sowohl hinsichtlich der Verwendung literarischer Formen als auch hinsichtlich des Appellcharakters von Essay-Inhalt einerseits und von Figurenrede

andererseits.

 

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Keil

 

Anhang : Zum Einrenken einer aus den Fugen geratenen Welt bei Gila Lustiger und Stefan Andres (Teil 1)

 

Rundbrief 121 – Im Juni 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser!

Der „Stefan-Andres-Preis der Stadt Schweich für Literatur deutscher Sprache“ wird in diesem Jahr an die 1963 in Frankfurt am Main geborene,  in Paris lebende Autorin Gila Lustiger verliehen.  Der Festakt, zu dem Sie herzlich eingeladen sind, findet am 16. Juni (Fr), 18.00 Uhr, in der ehem. Synagoge in Schweich statt.

Für die Preisverleihung ist die geistige Nähe zu Stefan Andres maßgebend, wie sie sich in Lustigers Roman „Die Schuld der anderen“ (2015) und in ihrem Essay „Erschütterung. Über den Terror“ (2016) zeigt. Die Bereitschaft zur vorurteilsfreien Verständigung und das Bemühen um die Versöhnung gegensätzlicher Weltvorstellungen kennzeichnen die Grundhaltung der beiden Autoren. Bei Stefan Andres denkt man in diesem Zusammenhang sogleich an seinen Roman „Die Hochzeit der Feinde“ (1946).

Gila Lustiger hat für ihren Essay „Erschütterung“, der dem Unfassbaren der Terrorakte nachzuspüren versucht, nicht nur Informationen aus den Medien abgerufen, sondern sie hat die sozialen Brennpunkte, aus denen die Täter stammen, die Banlieues von Paris, selbst besucht, um sich ein Bild zu machen von der Lebensweise der gesellschaftlich nicht integrierten Jugendlichen. – Der Auszug aus „Erschütterung“ im Anhang spricht von dieser Erfahrung vor Ort.

 

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Keil

 

Anhang: Rundbrief Nr. 121

 

Rundbrief Nr. 120 – Im Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Leserinnen und Leser!

Der literarische Spaziergang der StAG durch Trier am Anfang des Monats hatte eine erfreuliche Resonanz. Die an fünf Stationen rezitierten Texte aus Romanen, Novellen und Essays von Stefan Andres fanden ebenso großes Interesse wie der ergänzende Vortrag von Walter Blasius zu der Frage: ‚Warum macht die Mosel um Trier einen Bogen?‘

Die zitierten Andres-Texte finden sich in dem neuen Heft der ‚Schriftenreihe der StAG‘ mit dem Titel:

‚Erhabene Stadt der Trierer‘ – Stefan Andres und seine Roma secunda. Ein literarischer Stadtbegleiter.

Das Heft enthält neben ca. vierzig Texten zwölf farbige Abbildungen, darunter zwei Andres-Gemälde, das frühere Hotel Porta Nigra, das Karl-Marx-Porträt von Walter Baumeister und ein literarischer Stadtplan.

Das Heft ist erhältlich zum Preis von 7 €, Mitglieder 5 €.

Im Anhang finden Sie einen Ausschnitt aus dem Brief von 1946, in dem Stefan Andres seine Vorstellungen von einem kulturell attraktiveren Trier entwickelt.

 

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Einladung: Die Verleihung des Stefan-Andres-Preises der Stadt Schweich findet am 16. Juni 2017 um 18.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge in Schweich statt.

Preisträgerin ist die Schriftstellerin Gila Lustiger mit ihren Werken „Erschütterung“ und „Die Schuld der anderen“. Laudatorin ist die Politikerin Julia Klöckner.

 

Für die Stefan-Andres-Gesellschaft mit freundlichen Grüßen

Ihr Wolfgang Keil

 

Anhang: Rundbrief Nr. 120

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